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Neuerscheinung Ernst U. Hofmann

Inhaltsverzeichnis

Widmung
Vorwort
Kapitel 1: Absichtliche Unterversorgung kostet jährlich
das Leben von Millionen ‚dank‘ absolut sinnloser Vernichtung überschüssiger Nahrungsmittel
Stimmungsmache? – Nein, millionenfach
Tatsache
Logische Konsequenz
Warum trifft es welches Land?
Vorab zu den USA
Und nun zu Deutschland
Jetzt zur ernsthaft gemeinten ‚Sache‘
Erläuterungen zur nachstehenden Strafanzeige
Strafanzeige gegen alle deutschen Spitzenpolitiker
Einleitung
Motive, die zu dieser Strafanzeige führen
Leichtfertige Strafanzeige? – Nein, Pflicht zur Anzeigeerstattung
Folgen, würde diese Strafanzeige nicht eingereicht
Zielsetzung der Strafanzeige
Weshalb werden alle Spitzenpolitiker der BRD angezeigt?
Täterschaft, Anstiftung, Beihilfe etc.
Offizialdelikte und was sind Verbrechen?
Das Weltrechtsprinzip in Relation zur deutschen Gesetzgebung
Inlandbezug und Tatortprinzip
Zeitraum der angezeigten Straftaten
Immunität und Indemnität der angezeigten Spitzenpolitiker
Fraktionszwänge und andere Zwänge
Zuständige Instanz
Das absolute Existenzminimum aller Menschen
Die Verantwortung der Weissen für die Farbigen
Text meiner ersten bei EU und BRD eingereichten Petition
Stellungnahme der Europäischen Union
Stellungnahme des Deutschen Bundestages
Stellungnahme der deutschen Bundesregierung
Die unbestrittenen Hilfsmöglichkeiten der Bundesrepublik Deutschland
Zusammenfassung der Hilfsmöglichkeiten der BRD
Die Verstösse gegen das deutsche Völkerstrafgesetzbuch
Der Tatbestand des Völkermordes
Der Tatbestand des Verbrechens gegen die Menschlichkeit
Der Verlauf der BSE-Krise
Die Verstösse gegen des Strafgesetzbuch und die absichtlich unterlassene problemlos mögliche Hilfeleistung
Mord… nein Massenmord etc.
Die besondere Stellung der Kinder und deren Mütter
Das aktuelle Asylrecht ohne Hilfe von aussen = Massenmord
Wiederholte Verstösse gegen das Tierschutzgesetz
Vielfacher Verfassungsbruch
Weiterhin geplante Straftaten, Amtspflichtverletzungen und Meineide Wiederholte Verstösse gegen die Charta
der Vereinten Nationen
Zusammenfassung der Zielsetzungen der Vereinten Nationen
Ständige Verstösse gegen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und den Internationalen Pakt der bürgerlichen und politischen Rechte
Übersicht über die schlimmsten der angezeigten Missetaten
Bemessung der verursachten Personenschäden
Einheitliche Strafen trotz unterschiedlicher Gesetze
Mangelhafte Gewaltentrennung kann zu einmaligem Dilemma führen
So wird das Weltrechtsprinzip bisher ausgehebelt
Globale Bedeutung dieser Strafanzeige und die Möglichkeiten der angesprochenen hohen Gerichtsbarkeit
Die wahrscheinliche Meinung der weltweiten Öffentlichkeit
Die zweckdienlichste, da schnellste und eleganteste Problemlösung
Gesetz der Zielsetzungen der humanen Weltpolitik
Schlussbemerkungen

Kapitel 2:
Nur einer der genehmigten Kriege zwischen und innerhalb von UNO-Mitgliedern
Zur von ‚oben‘ gewollten Ausgangslage
Typisches Beispiel: Demokratische sozialistische Republik Sri Lanka
Wortlaut der Anti-Kriegs-Petition
Stellungnahme des Europäischen Parlamentes
Stellungnahme des Deutschen Bundestages
Die unbegründete Auskunftsverweigerung der deutschen Regierung
Exklusive Stellungnahme des singhalesischen Regimes?
Barbarische Kriegsführung der Singhalesen gegen das Volk der Tamilen
Die auch für Sri Lanka gültige globale Rechtslage
Die richtige Beantwortung fundamentaler Fragen

Kapitel 3:
Sri Lanka – Mehr als 25‘000 Menschen lassen sich nicht blenden… denn alle kennen die anhaltende Verletzung der Menschenrechte
Bravo… auch Amnesty International wird politisch aktiv
Petitionstext
Erfreulicher Erfolg von Amnesty International…
aber leider nur, was die Symptombekämpfung betrifft

Kapitel 4:
Wohlergehen aller Mitmenschen und der Natur auf Erden
Gedanken eines Beobachters des Weltgeschehens Petitionstext
Mutlose Helvetier… oder der vergebliche Kampf gegen eine Blamage der Schweizer Spitzenpolitiker
Stellungnahme der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrates
Stellungnahme der Aussenpolitischen Kommission des Ständerates
Vergebliche Abklärungsversuche… abgeblockt von Administration
Ein Lob dem zuständigen Bundesrat
Weltweit übliche Praktiken der Politiker also auch in der Schweiz
Widerlegung der Ablehnungsargumente der Schweizer Parlamentarier

Kapitel 5:
Der Wahnsinn nimmt kein Ende… samt den stetig missbrauchten Völkerrechten und ihren schlimmen Folgen
Beurteilung der Weltlage
Der vorhandene Overkill genügt Geisteskranken nicht
Weshalb sind die Spitzenpolitiker gegen das Selbstbestimmungsrecht der Völker?
Der stetig missachtete Internationale Pakt der bürgerlichen und politischen Rechte Folge: Nichts als Willkür beherrscht die Welt
Beweisführung der Willkür anhand von ‚bloss‘ 13 Beispielen
Noch etwas Generelles zu Afrika
Eine Zersplitterung auch europäischer Vielvölkerstaaten zeichnet sich ab
Der viersprachige Vielvölkerstaat Schweiz könnte global als nachahmenswertes Musterbeispiel dienen

Kapitel 6:
Quintessenz – Einzige Hoffnung:
Die noch schlafende Jugend

Anhänge:

A Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen (UNO)
B Internationaler Pakt der bürgerlichen und politischen Rechte der Menschen und deren Völker der Vereinten Nationen (UNO)
C Charta der Vereinten Nationen (UNO) – Auszug
D Liste der Länder, die gemäss Presse-Informationen global aktiver karitativer Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen am häufigsten angeprangerten werden (folgt später… kann dann unter „Liste der angeprangerten Länder“ via Internet abgerufen werden)

Kapitel 1 (Leseprobe)

Absichtliche Unterversorgung…kostet jährlich das Leben von Abermillionen…‚ dank‘ absolut sinnloser Vernichtung überschüssiger Nahrungsmittel

Stimmungsmache? - Nein, millionenfache Tatsache!
Hier das in deutscher Sprache zusammenhängend formulierte Interview mit der weinenden Afrikanerin E.: Ihr Mann hatte sie verlassen mit der Absicht, in Europa, Amerika oder Australien Arbeit zu suchen und dann monatlich etwas Geld an die Familie zu senden. Niemand hat jemals wieder etwas von ihm gehört.
Nachdem ihre Eltern und dann auch noch ihr eigener kleiner Sohn verhungert waren, gelang es ihr in einem riesigen Flüchtlingslager als Hilfsschwester eine Stelle zu finden beim Roten Kreuz. – Ihrer Überzeugung nach gelangt kaum je die Hälfte der gespendeten Hilfsgüter tatsächlich bei den Hilfebedürftigen im Flüchtlingslager an. Ja, in den Flüchtlingslagern selbst würden ganze Banden an der Umverteilung der Hilfsgüter mitwirken. Daher könne man umgeleitete Medikamente, Nahrungsmittel und Hygieneartikel problemlos auf dem Schwarzmarkt kaufen, sofern man über das notwendige Geld verfüge… was auf die ärmsten Kreise nicht zutrifft.
Jetzt zur Erzählung eines kleinen Ausschnittes der Ereignisse in ihrer Sippe, die sie schliesslich bewogen haben, nach Europa zu flüchten, wo sie jetzt als unterforderte, mies bezahlte Altenpflegerin tätig ist:
Nun, im zweiten Jahr ist der erhoffte Regen abermals ausgeblieben. Die mitunter auch von den großen Industriestaaten mitverursachte Klimaveränderung zeitigt insbesondere hier ihre schlimmsten Folgen in der Natur. Die allerletzten Hirsevorräte neigen sich rapide dem Ende entgegen. Beide Eltern suchen für ihre Kinder, für ihre Großeltern wie auch für sich selbst in der näheren und weiteren Umgebung nach Nahrungsmitteln… mit steigender Verzweiflung und abnehmenden Kräften. Aber sie und ihre Verwandten können kaum mehr etwas Essbares finden. Der Clan hat die letzte der eigenen Ziegen, die am Verdursten war, vor drei Wochen geschlachtet. Zu wildern gibt es in der weiteren Region auch nichts mehr und die Fische im entfernten, ausgetrockneten Fluss sind längst verendet.
Zum nächsten ‚Markt‘, auf dem gerüchteweise noch Lebensmittel erhältlich sein sollen, sind es in der verödeten Steppe bei bis zu 48° C im nirgendwo vorhandenen Schatten ‚bloss‘ 3 Tagesmärsche hin und 3 Tagesmärsche zurück. Der kräftige Onkel hat das sogar geschafft. Aber da er, wie die übrige Familie, kein Geld mehr auftreiben konnte und ihm niemand etwas leihen wollte oder borgen konnte, wurde er mit Schimpf und Schande aus dem Marktfleck gejagt, denn die Not machte ihn zum erwischten Dieb. Also schleppte er sich mit leeren Taschen in den Kral seiner Sippe zurück; so auch ohne jene Medikamente, die unentbehrlich gewesen wären zur Behandlung der an sich problemlos heilbaren Infektion seiner Frau.
Die Not der Sippe wird rasend schnell grösser. Als erste leiden darunter die schwächsten alten und ganz jungen Menschen ernsthaft. Die Grosseltern wurden letzte Woche im ausgetrockneten, steinharten Boden verscharrt; heute ist die einst so fröhliche Cousine an der Reihe.
Das kleinste Kind beginnt jetzt, wo es Hunger hat, zu schreien… dann kläglich zu weinen… schließlich vermag es nur noch leise zu wimmern. Und wenn wegen des langen vergeblichen Wartens auf Essen und Trinken später keine Tränen mehr vorhanden sind, wird es unhörbar leise. Lächeln hat es entweder niemals gelernt oder die Gründe dafür schon lange wieder vergessen. Sein Körperchen wird immer dünner und trocknet stetig noch mehr aus. Kein kühlender Schweiß tritt mehr aus seinen Poren. Die Knochen seiner Knie sind längst dicker als die abgebauten Müskelchen seiner Oberschenkel. Das wegen einer kurablen Krankheit aufgequollene Bäuchlein ist das einzige, was an ihm noch straff und nicht vorzeitig verrunzelt aussieht.
Seit Monaten kann es nicht mehr wie Kinder in fruchtbareren und wohlhabenderen Ländern herumtollen und spielen. Es ist seit Wochen nicht einmal mehr in der Lage, sich aus eigener Kraft zu erheben. Seine großen, jetzt matten Äuglein sinken immer tiefer hinein in den mit pergamentartiger, zerknitterter Haut überzogenen Schädelknochen; und sie gucken von Tag zu Tag noch trauriger und dann rasch zunehmend apathischer in die so triste, von so grausamen Menschen gestaltete und beherrschte Menschenwelt hinaus. Auch die lästigsten Fliegen sowie stechenden und blutsaugenden Mücken kann es nicht mehr von seinem Köpfchen verscheuchen. Es bringt nicht einmal mehr die Kraft auf, um seine vollkommen ausgemergelten spindeldürren Ärmchen etwas anzuheben. Sein Köpfchen hängt nun, wenn man es hoch hebt, schlaff herab. Zu einem nur noch mickerig kleinen, federleichten Häufchen Elend ist es geworden; es, das noch so junge Kind, in das die Eltern einst so große Hoffnungen setzten.
In einer der nächsten finsteren Nächte ein ganz, ganz leiser, von niemandem wahrgenommener allerletzter Seufzer. Am Morgen bleiben seine Äuglein für immer geschlossen… die Äuglein dieses ebenso absolut unschuldigen wie absolut hilflosen Menschleins! Jetzt weinen die Geschwister, Tanten und Onkel, sofern sie überhaupt noch Tränen finden. Und ungewiss ist, ob sie bis heute überlebt haben.
21… 22… 23… 24… 25… schon schliesst ein weiteres, genauso unschuldiges wie wehrloses, nicht einmal 5-jähriges Menschenkind seine Äuglein für immer… 21… 22… 23… 24… 25… wieder eines… 21… 22… 23… 24… 25… schon wieder eines usw… unbarmherzig, rund um die Uhr… Tag für Tag… Woche für Woche… Monat für Monat… Jahr um Jahr… alle fünf Sekunden, so gemäss UNICEF, dem Weltkinderhilfswerk der UNO.
Aber es sind ja ‚bloss‘ kleine Kinder, die gemäss Dogma der ja ‚unfehlbaren‘ Päpste bis zum April anno Domini 2007 - sofern zufälligerweise nicht rechtzeitig katholisch getauft - allesamt hochoffiziell in einer Vorhölle gelandet sind und dort wohl schmoren… sie, die kleinen Kinder, die niemals etwas Böses gedacht und niemals etwas Böses getan haben… sie, die an der ganzen von Menschen verursachten und absichtlich - aus purer Egomanie - aufrechterhaltenen Misere auf Erden vollkommen unschuldig sind.
Derweil schmeissen anderswo Junge - nach dem Vorbild ihrer Alten - hochwertige Nahrungsmittel in Mülleimer oder gar auf Gehwege und in Gebüsche. Das, weil sie gerade satt sind oder da sie momentan keine Lust haben auf die Arten, der bei ihnen im Überfluss vorhandenen Fressalien und Delikatessen… 21… 22… 23… 24… 25… rund um die Uhr… während Millionen von naiven Lieschen Müller und John Smith hochwertige Nahrungsmittel entsorgen, nur weil deren - zur Absatzförderung - willkürlich kurz festgesetzten Verfalldaten abgelaufen sind… davon nachweisbar in den reichen Staaten Hunderttausende von Tonnen… mit denen man Millionen ernähren könnte!
Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass gut ein Drittel der geniessbaren Nahrungsmittel sinnlos vernichtet wird… Doch 21… 22… 23… 24… 25… usw. usf… seit Dezennien rund um die Uhr… 21… 22… 23… 24… 25… obwohl sämtliche UNO-Mitglieder die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948 vorgeblich anerkennen… und sie als Beitrittsgrund in die Vereinten Nationen und damit für die Ausgabe von jährlich Abermillionen für die Mitgliedsbeiträge anführen… Jedoch 21… 22… 23… 24… 25… obschon dort nicht etwa nur verankert ist, „Mütter und Kinder haben Anspruch auf besondere Hilfe und Unterstützung. Alle Kinder, eheliche und nichteheliche, geniessen den gleichen sozialen Schutz.“ Ein Spott und Hohn sondergleichen, denn 21… 22… 23… 24… 25… rund um die Uhr seit Jahrzehnten!
Gemäss Presse-Information der UNICEF vom 16. September 2014 soll es in den letzten 15 Jahren gelungen sein, die Sterblichkeit der Kleinkinder im Alter von 0 – 5 Jahren merklich zu senken. Doch habe erst etwa die Hälfte der schwangeren Frauen Zugang zu medizinischer Betreuung und immer noch komme jedes dritte Kind ohne Unterstützung geschulter Fachkräfte zur Welt.
Aktuell sterben aber nicht etwa ‚nur‘ jährlich rund 6,3 Millionen Kleinkinder im Alter zwischen 0 – 5 Jahren. Sondern zusätzlich ja noch unzählige Millionen von Mitmenschen beider Geschlechter der anderen Altersstufen… ebenfalls an Unterversorgung sowie wegen Gewalteinwirkung.
Und dazu kommt ja noch die Tatsache, dass es nach Angaben der UNO auf Erden noch niemals in der Geschichte so viele Flüchtlinge gegeben hat wie gerade heute; von Menschen also, die ihre Heimat verlassen, weil sie dem Tod durch Unterversorgung und Gewalt entgehen wollen.
Mit solchen und anderen das Leben - gleichberechtigter weiblicher wie männlicher Mitmenschen aller Altersstufen - verachtenden Fakten kann und will ich mich nicht noch länger abfinden. Und Sie? Ja, auch an Sie ganz persönlich richte ich diese Frage!
Logische Konsequenz
Ja, was Menschen ihren Mitmenschen antun, ist schlimm, sehr, sehr schlimm. Jahr für Jahr sterben deswegen Abermillionen vorzeitig. So wegen absichtlicher wie auch aufgezwungener Gewaltanwendung oder ganz bewusst unterlassener, durchaus möglicher Hilfeleistung in bekannter Todesgefahr. Das trotz Millionen von hilfsbereiten Menschen. Doch leider versickern bis über 70% ihrer Spenden in den Verwaltungsapparaten und Werbeaktionen gewisser karitativer Organisationen.
Vorab in düsteren Kanälen verpuffen aber auch Abermilliarden von Steuergeldern, die begüterte Staaten unter dem Titel ‚Entwicklungshilfe‘ und dergleichen nach dem Giesskannenprinzip in die ihnen genehmen Regimes pumpen. Dabei erfolgt faktisch sämtliche Hilfe ohne konkrete Zielsetzung und Erfolgskontrolle. Daher erstaunt es denn auch nicht, dass die Vereinten Nationen als höchste Organisation der Menschheit zugeben muss, dass die Verelendung rund um den Erdball kontinuierlich eher noch mehr Menschen umfasst… so mittlerweile auch in vorgeblich reichen Industriestaaten. Und das, obwohl die UNO-Mitglieder im Jahre 2000 feierlich erklärt haben, sie seien als Millenniumsziel willens und fähig, bis zum Jahr 2015 die globale Verelendung zu halbieren. Auch das nichts anderes als eine der vielen hohlen Versprechungen… nicht etwa der UNO-Mitarbeiter, sondern der verantwortlichen Spitzenpolitiker der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen.
Es fehlt ganz einfach an einem kurz-, mittel- und längerfristigen Konzept. Und wäre ein solches, wie etwa bei einem gut organisierten Grossbauwerk in Netzplantechnik vorhanden, würde es wohl am rein egoistischen oder gleichgültigen Gebaren der Verantwortungsträger kläglich scheitern… so auf nationaler, kontinentaler wie auch globaler Ebene. Alle gieren nach möglichst grossen eigenen Vorteilen, obwohl eigene Vorteile samt jenen der Lobbys stets zum Nachteile anderer gereichen.
Dem global vorherrschenden Unsystem steht diametral entgegen, dass es sich bei uns Menschen um naturgewollte Sozialwesen handelt. Veritable Sozialwesen aber verursachen nicht den Tod von Mitmenschen; so weder durch Gewalttaten noch durch unterlassene mögliche Hilfeleistung. Also drängt sich die Grundsatzfrage auf, weshalb es denn die grosse schweigende Mehrheit faktisch kommentarlos hinnimmt, dass die Menschheit von einer kleinen Minderheit geradezu vollständig entwürdigt wird?
Ja, die Wissenschaftler stufen unsere gegenwärtigen Generationen ein als die Gattung der ‚Homo sapiens sapiens‘, also die Art der ‚zweifach weisen Menschen‘. Dabei vermag schon jeder simpel-einfach Weise längst zu erkennen, dass am global vorherrschenden System etwas ganz Grundlegendes nicht zu stimmen vermag. Das allein schon lässt den Verdacht aufkommen, Heraklit habe vor rund 2500 Jahren recht gehabt, als er folgendes feststellte: „Es herrschen die Schlechten durch das unmännliche Verhalten der Beherrschten“. Wobei das Wort ‚unmännlich‘ im Zuge der Gleichberechtigung durch ‚unmenschlich‘ zu ersetzen ist.
Eine solche Pauschal-Verurteilung der Verantwortungsträger sei nicht statthaft, werden nun einige einwenden. Fast, aber nur beinahe einverstanden, denn zweifellos wird wohl jedem Menschen ein Gewissen angeboren. Ergo vermag auch ein jeder zu unterscheiden zwischen einem guten und schlechten Gewissen. Aber das gute Gewissen stumpft halt allmählich ab; es wird dem persönlichen Ehrgeiz, der Feigheit und Bequemlichkeit geopfert, was sich mitunter auch in Form von Fraktions- und als zweckmässig vorgegaukelten Sachzwängen manifestiert. So herrscht bei der politischen Elite seit Jahrzehnten beispielsweise die ebenso hirn- wie herzlose Irrmeinung vor, die bisher übliche Art von ‚Entwicklungshilfe‘ erfolge seit jeher nach sinnvollen Kriterien, und das genüge. Jedoch würde schon eine oberflächliche Erfolgskontrolle das Gegenteil nachweisen.
Meine eigene Vergangenheit beweist mir selbst, dass ich ganz sicher nicht zu den weisesten und edelsten Menschen zähle. Folglich ist mir auch bewusst, dass es auf Erden viele Menschen gibt, die dazu berechtigter - und damit möglicherweise auch erfolgreicher - wären, um die in diesem Buch umschriebenen Aktivitäten zu entfalten. Aber alle diese Menschen sind offenbar mit der Bewältigung ihrer eigenen Zielsetzungen derart befasst, dass sie die sämtlichen Menschen obliegende vordringlichste Pflicht, den schwächsten der schwachen Mitmenschen im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu helfen, als Nebensächlichkeit vernachlässigen.
Längst habe ich genügend gehört, gesehen, erlebt und damit auch gefühlt. Deshalb will und kann ich mich nicht weiterhin mit den ebenso end- wie ergebnislosen Palavern abfinden, die über die globale, von Menschen verursachte Misere geführt werden. Es bedarf der Taten. Und mir als freiem Menschen ist es ja erfreulicherweise freigestellt, mich im Rahmen all meiner legalen Möglichkeiten gegen Zustände zu wehren, die mir als für uns Sozialwesen abartig und daher der Menschheit auch als unwürdig erscheinen.
Also eröffne ich meinen Kampf gegen die Unmenschlichkeit mit den legalen Waffen, die mir als einzige zur Verfügung stehen. Und das tue ich als vehementer Gegner von Theodor Fontane, der da geschrieben hat: „Wer mit 19 kein Revolutionär ist, hat kein Herz. Und wer mit 40 immer noch Revolutionär ist, hat keinen Verstand.“ Ganz so, als müsste man sich mit zunehmendem Alter der Ungerechtigkeit unterjochen. So ein absolut hirn- wie herzloser, leider nur allzu oft zitierter Mumpitz. Und dieser Unsinn regiert offenbar die Welt, denn lieber duckt ‚man‘ sich vor kontraproduktiven und sinnlosen Usancen, als dass ‚man‘ den Mut aufbringt, ihnen bessere Vorschläge entgegenzustellen. ‚Man‘ fürchtet sich offenbar, bei irgendwelchen massgebenden Kreisen anzuecken, oder ‚man‘ steht dem Weltgeschehen - zumindest so lange es einem selbst gut geht - völlig gleichgültig, apathisch oder defätistisch gegenüber.
In medias res: Seit Jahrzehnten wird bloss politisiert, also taktiert. Die allen Staaten übergeordneten Zielsetzungen der Vereinten Nationen - die ja ethisch wie moralisch, religiös wie politisch unantastbar sind - werden mit Füssen getreten. Und die grosse, bisher schweigende Mehrheit lässt es zu, dass die Verantwortlichen wohlgefällig klingende, hohle Sprechblasen von sich gebend und eisig lächelnd über jährlich Millionen von Leichen vorzeitig qualvoll gestorbener Mitmenschen wie auch sinnlos ermordeter (Nutz-) Tiere hinwegschreiten.

Es braucht endlich positive Taten auf Grundlage echt menschlicher Ideale! Und nachdem ich - wie der Inhalt dieses Buches beweist - nachweisbar alle verfügbaren politischen Mittel erfolglos ausgeschöpft habe, bleibt mir als letzte legale Möglichkeit nur noch der Rechtsweg übrig, um damit zu versuchen, auch via dieses Buch die riesige Vielzahl menschlich gebliebener Menschen aus ihrer Lethargie aufzurütteln… und vor allem die verantwortlichen Spitzenpolitiker in die Schranken der Menschlichkeit zu weisen.

Warum trifft es welches Land?
Langjährige Erfahrungen deuten unmissverständlich darauf hin, dass wohlgemeinte Worte allein kaum etwas bewirken. Da davon in den letzten Jahrhunderten völlig nutzlos Milliarden gesprochen und Tausende von Seiten gedruckt worden sind, versuche ich es mit einem überraschenden Frontalangriff, der hoffentlich die zuständigen Kreise endlich zu menschenwürdigem Handeln zwingt… und gleichzeitig auch möglichst viele Mitmenschen zum dringend notwendigen Umdenken anregt. Feigheit, Defätismus, Bequemlichkeit wie auch Blasphemie und Hypokrisie dürfen nicht weiterhin rund um den Erdball das Szepter schwingen.
Vorab zu den USA
Wenn ich nun zuerst auf die Vereinigten Staaten von Amerika eingehe, so ist das zurückzuführen auf meine ernsthafte Befürchtung, deren Spitzenpolitiker würden vorab auch ihre befreundeten NATO-Partner so weit manipulieren, dass es global zu noch anderen ‚Flächenbränden‘ kommen kann und dass folglich auf Erden weiterhin kein friedliches Zusammensein der Völker mit Wohlbefinden aller Menschen möglich ist.
Ehrlich gestanden: In jungen Jahren zählte auch ich zu den Fans der Vereinigten Staaten von Amerika. Vorab den vielen Goldmedaillen, den riesigen Wolkenkratzern und Brücken, grossen Flugzeugen, schnellen Raketen, Computern und den in gewissen Regionen geradezu einmaligen Landschaften gelang es, Bewunderung zu entlocken. Zudem zählten die Amerikaner Pat Boone, Fats Domino, Bob Dylan, Roy Orbison und Mahalia Jackson etc. neben den Europäern Beethoven, Mozart, Chris Barber, Mr. Acker Bilk usw. in Sachen Musik zu meinen Favoriten (… was auch so geblieben ist).
Und schon beim ersten Besuch der USA nahm ich die grosszügige Gastfreundschaft und auch Neugier aller Amerikaner, denen ich begegnete, positiv zu Kenntnis. Slums von Grossstädten durchschlenderte ich auch des Nachts ebenso wie Villenquartiere, riesige Fabriken und wunderschöne Landschaften. In mich aufgenommen habe ich all das, was ich in meinem fast grenzenlosen Wissensdrang sehen, riechen, hören und somit fühlen und erleben konnte und auch wollte.
Allerdings begann ich mich recht früh, näher für das Weltgeschehen samt zugehöriger Vorgeschichte zu interessieren. Und nun muss ich meine amerikanischen Freunde und Bekannten um Verständnis dafür bitten, dass ich meine nachfolgende, gleichzeitig mit dem Erscheinen dieses Buches eingereichte Strafanzeige am liebsten gegen die Spitzenpolitiker der USA gerichtet hätte. Warum? Das nicht nur, weil sie sich als ‚recht‘ bigott darstellende Weltpolizisten gebärden, die nur das als richtig befinden, was sie als in Sachen Allgemeinbildung grossenteils recht Unbedarfte selbst zu ihren eigenen Gunsten entscheiden. Dabei scheuen sie sich auch nicht, als Erpresser zu Lasten anderer äusserst rüde vorzugehen. Es ist ihnen völlig egal, ob anderswo infolge ihrer Praktiken unzählige Existenzen ruiniert werden. Ihr seit jeher auf reinen Eigennutz ausgerichteter, längst überbordender ‚Superkapitalismus‘ äussert sich mitunter wie folgt:
No fight, no glory! Ohne Kampf kein Ruhm! Das ist seit dem Zweiten Weltkrieg das Motto faktisch aller US-amerikanischer Regimes. Und bei ihrer Kriegsführung geht es nicht etwa um einen blossen Sieg über jene Menschen und Völker, die sie als ihre Feinde einstufen, sondern um deren Vernichtung mit anschliessender permanenter Unterjochung der Überlebenden. Haben sie das gegnerische Volk auf die Knie gezwungen, helfen sie den Überlebenden mit dem arglistigen Ziel, langfristig in deren Gebiet Militär- und Spionagestützpunkte zu errichten. Davon gibt es mittlerweile rund um den Globus mindestens 800… die sie allerdings im Ernstfall gar nicht verteidigen könnten… ausser mit ihrem Overkill an Atom- und Wasserstoffbomben, der alles organische Leben auf Erden in Sekundenschnelle vernichten würde. Ja, schon weit genialere und ebenso grössenwahnsinnige Imperatoren haben erkennen müssen, dass allzu lange Fronten zum eigenen Untergang führen.
Begonnen hat die Geschichte der USA nicht nur mit der Enteignung aller Eingeborenen, sondern mit der Ausrottung ganzer Indianerstämme. Warum? Weil sich diese nicht wie die Millionen der von Arabern abkauften schwarzen Afrikaner als Sklaven entwürdigen liessen. Mit Gewehren durchschossen sie die aus Lederhäuten und Geweben bestehenden Wigwams und Tipis der Indianer, obwohl sie wussten, dass sich darin nur Greise, Frauen und Kinder aufgehalten haben. Und ungezählte mit den Häuptlingen abgeschlossene Verträge haben sie nachweisbar gebrochen… so bis zum heutigen Tag auch ständig ihre eigene Gesetzgebung (siehe Guantánamo Bay etc.).
Am 25. Juni 1876 haben zwar am Little Big Horn die Indianer die letzte Schlacht klar gewonnen. Aber ihr Rückgrat war gebrochen. Als die wenigen der noch übrig gebliebenen Indianer vollständig entrechtet und enteignet sowie ihre Kultur samt Existenzgrundlage vernichtet waren, verhielten sich die Amerikaner in der Weltpolitik bis zum Zweiten Weltkrieg recht passiv.
Im und nach dem Zweiten Weltkrieg fielen die Amerikaner wieder ihrem Drang nach Lebensvernichtung anheim. Sie bombardierten ganze deutsche Industriestädte nieder, obschon ihnen bekannt war, dass sich darin überwiegend wehrlose Greise, Frauen und Kinder befanden. Auch auf Städte und Dörfer der neutralen Schweiz warfen sie nebst anderen Napalm-Brandbomben nieder. Doch auch für diese nachgewiesenen Kriegsverbrechen, die Dutzende von Toten verursachten, wurden sie niemals bestraft.
Ins gleiche Kapitel gehören auch die Aussagen zweier meiner Interviewpartner. Beide wurden als Jünglinge vom Hitler Regime motiviert zur Ausbildung als Kampfpiloten, denn die Luftwaffe litt wegen hoher Verluste unter ständigem Pilotenmangel. Sie kannten sich nicht. Der eine bekleidete später in einem deutschen Konzern eine Spitzenposition. Der andere wurde Werkstattchef der Sportwagenabteilung einer deutschen Grossgarage. Beide erachteten die Luftkämpfe zwischen ihnen und den französischen, englischen, kanadischen sowie russischen Kampffliegern, wie im Ersten Weltkrieg üblich, als geradezu fair. Warum? Sei einer der Kontrahenten mangels Munition oder Treibstoff oder infolge Beschusses kampfunfähig gewesen, so habe er das via Flügelwippen dem Gegner zu erkennen gegeben. Daraufhin habe man ihn sein Heil in der Flucht suchen lassen. Über den Ausgang der Luftkämpfe habe also das fliegerische Können der Piloten und die technische Leistung der Flugzeuge entschieden. Nur die US-amerikanischen Kampfpiloten hätten auf klar erkennbare Notlagen nicht reagiert, sondern aus Vernichtungswillen auch noch auf ihre brennenden und notlandenden Flugzeuge geschossen.
Als Krönung ihrer lebensverachtenden Gesinnung löschten sie am 6. August 1945 auf Befehl von Präsident Harry S. Truman die japanische Stadt Hiroshima und drei Tage später auch noch Nagasaki aus. Innerhalb von Sekunden starben mindestens 155‘000 Zivilisten. Weitere mindestens 110‘000 kamen anschliessend wegen radioaktiver Verstrahlung um, und bis heute sterben daran noch viele Menschen auch der Nachfolgegenerationen.
Und man muss sich diese schlimmste aller möglicher Untaten einmal vor Augen halten: Die Amerikaner haben diese Atombomben niedergeworfen, obwohl deren ‚Bastler‘ zugegeben haben, dass sie nicht wussten, ob eine Kernspaltung eine Kettenreaktion auslöst, welche die gesamte Erde in die ‚Luft‘ sprengt. Die Befehlsgeber haben also die Vernichtung von allen organischen Lebewesen ganz bewusst in Kauf genommen. Was für eine andere Art von Grobfahrlässigkeit und Schwerstverbrechen kann denn solches noch überbieten?
Die ersten Versuche mit Atom- und später auch mit Wasserstoffbomben führten die USA erst ab Mitte 1946 auf dem Bikini-Atoll durch. Und das erst noch wie? Nachdem sie die Inseln annektiert, deren Ureinwohner enteignet und umgesiedelt hatten, postierten sie rund um die Explosionsorte über 100 ihrer Kriegsschiffe… auf denen Tausende von ahnungslosen eigenen Soldaten als lebende Versuchskaninchen dienten. Auch so eine verwerfliche Verachtung des Wohlergehens von Mitmenschen des eigenen Landes muss man sich einmal ernsthaft vorstellen.
Auf weitere, nicht wegdiskutierbare Schwerstverbrechen der amerikanischen Regenten wird später eingegangen. Das im Buchkapitel 5 „Der Wahnsinn nimmt kein Ende“. Leider können auch dort aus Platzgründen nur ein paar wenige der vielen amerikanischen Militäreinsätze etwas näher unter die Lupe genommen werden. Aber allein schon daraus geht ihr das Leben der Menschen ihnen fremder Völker verachtendes, äusserst brutales Verhalten hervor.
Das geostrategische Vorgehen der Amerikaner sieht folgendermassen aus: Sie stufen vorab die Staaten Russland, China, Nordkorea, Iran, ja faktisch alle Staaten mit Muslims etc. als gegnerisch, wenn nicht gar als feindlich ein. Zu den Atommächten Indien und Pakistan haben sie ein zwiespältiges Verhältnis. Und solange sie momentan noch von Erdölimporten aus dem Orient, aus Afrika und Lateinamerika abhängig sind, richten sie ihr Augenmerk auch auf diese Regionen.
Um ihre Gegner und Feinde besser unter Kontrolle halten zu können und um den Zugang zu den Rohstoffquellen zu sichern, haben sie rund um diese Regionen ihre erwähnten 800 Militärstützpunkte errichtet, die logischerweise auch der Spionage dienen.
Dabei geht es ihnen vor allem um zwei primäre Zielsetzungen: Erstens um eine militärisch möglichst enge Einschnürung ihrer potentiellen Feinde. Und zweitens darum, die allfälligen künftigen Schlachtfelder möglichst weit von ihren eignen Staatsgrenzen festzuzurren. Beispielsweise für Europa heisst das ganz konkret: Sofort nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Europa von den USA als Schlachtfeld einer eventuellen militärischen Auseinandersetzung zwischen Russland (WAPA) und den USA (NATO) auserkoren.
Es wäre also äusserst naiv, würde man davon ausgehen, die USA hätten Westdeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg aus rein altruistischen Gründen so schnell wieder auf die Beine geholfen und sie hätten nur deshalb in Deutschland Militärstützpunkte errichtet, um Europa zu schützen. Oh nein, es geht ihnen primär darum, eine allfällige künftige militärische Auseinandersetzung mit dem Osten fernab den USA, also mitunter in Europa auszutragen. Denn nichts als logisch ist doch, dass dort wo die Amerikaner über Militärstützpunkte - mit Raketen, die mit Atomsprengkörpern bestückt werden können - verfügen, auch die ersten und brutalsten Militärschläge erfolgen. Nur ganz arglose Naivlinge, die über keinerlei strategische und taktische Kenntnisse verfügen, beurteilen die Lage anders.